Rürüp-Rente

Neben der Riester-Rente und der betrieblichen Altersversorgung fördert der Staat eine weitere Form der privaten Altersvorsorge: die so genannte Basis-Rente, besser bekannt als Rürup-Rente. Sie soll insbesondere jenen Bürgern eine Basisversorgung bieten, die keine Riester-Rente abschließen dürfen, zum Beispiel viele Selbständige und Freiberufler. Im Gegensatz zur gesetzlichen Altersrente wird die Rürup-Rente ausschließlich von privaten Anbietern angeboten. Die Beitragshöhe kann der Sparer selbst bestimmen und in der Regel flexibel senken oder aufstocken.

Der Staat fördert die Rürüp-Rente durch eine Vergünstigung bei der Einkommenssteuer in der so genannten Ansparphase, das heißt noch während der Erwerbstätigkeit: Die Beiträge für die Zusatzrente werden vom Einkommen abgezogen, wodurch das zu versteuernde Einkommen sinkt. Die Entlastung wächst schrittweise: Während 2005 bei Einführung der Rürup-Rente 60 Prozent der Rentenbeiträge als Sonderabgaben geltend gemacht werden konnten, sind es im laufenden Jahr (2013) 76 Prozent. Ab 2025 sollen 100 Prozent abzugsfähig sein, allerdings nur bis zum Höchstbetrag von 20.000 Euro bzw. 40.000 Euro bei Verheirateten.